Saarbrücken River Bandits vs. K-town Bears

Vier Wochen nach ihrem bislang letzten Auftritt, der 6:16-Niederlage bei den Speyer Turtles, stehen die Verbandsliga-Baseballer Kaiserslautern Bears morgen (14.30 Uhr) bei den Saarbrücken River Bandits vor einer kniffligen, aber lösbaren Aufgabe.

„Dass wir in Speyer verloren haben, war absolut unnötig“, betont Lauterns Spielertrainer Mike Göring, dessen Team mit drei klaren Siegen in Folge in die Saison gestartet und dann völlig unerwartet unter die Räder gekommen war. Saarbrücken hat bislang erst ein Spiel absolviert und ist daher schwer einzuschätzen. Beim Saisonauftakt gegen den amtierenden Vizemeister Beckerich Hedgehogs deutete das Team von Peter Budny phasenweise an, dass mit ihm trotz der 12:17-Pleite im Kampf um die vorderen Tabellenplätze zu rechnen sein wird. Aktuell stehen vier US-Amerikaner im Kader der Landeshauptstädter. Der prominenteste Neuzugang ist Werfer Tony Smith, der in den Vereinigten Staaten bereits auf College-Ebene gespielt hat. Obwohl der Pitcher gegen Beckerich in den ersten drei Abschnitten sechs Runs zuließ, wird er wohl auch gegen die Lauterer wieder von Beginn an ran dürfen. „Wir müssen die Keule an den Ball bringen und von Beginn an mitschlagen“, stellt Göring klar. Weil das Spiel gegen Spitzenreiter Mainz Athletics buchstäblich ins Wasser gefallen ist, hatten die Westpfälzer rund vier Wochen Zeit, sich auf das Spiel in Saarbrücken vorzubereiten. Die spielfreie Zeit wurde in erster Linie genutzt, um an der Feinabstimmung im In- und Outfield zu arbeiten. „In der Regel gewinnt die Mannschaft, die weniger Fehler macht“, weiß Gründungsmitglied Steffen Berg, der gemeinsam mit Tobias Klemm und Charles Anderson das Jugendteam der Barbarossastädter trainiert, das morgen (10 Uhr) ebenfalls in Saarbrücken antritt. „Für uns ist das Spiel richtungsweisend. Wenn wir Saarbrücken schlagen, bleiben wir an den Athletics dran. Wenn wir verlieren, stehen wir im nächsten Spiel schon gewaltig unter Druck“, weiß Göring, der sich mit seiner Mannschaft den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga zum Ziel gesetzt hat. Bis auf Tim Herzhauser sind gegen die „Flusspiraten“ alle Mann an Bord, Göring hat also die Qual der Wahl.

Dass die Lauterer nahezu in Bestbesetzung antreten können, nährt die Hoffnungen auf den vierten Sieg im fünften Spiel. (kkm)

 

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