K-Town Bears vs. Mainz Athletics 4

Die Kaiserslautern Bears und die Mainz Athletics IV liefern sich in der Baseball-Verbandsliga Südwest ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um die Meisterschaft. Am Sonntag (14 Uhr) kommt es auf dem Lauterer Erbsenberg zum direkten Duell der beiden Topmannschaften. Dem Sieger der Partie winkt die alleinige Tabellenführung.

Ausgerechnet vor dem Spiel des Jahres werden die Barbarossastädter von großen Personalsorgen geplagt. Am härtesten dürfte die Mannschaft von Spielertrainer Mike Göring der Ausfall von Chris Holley treffen. Der schlagstarke Texaner, dessen Formkurve zuletzt stark nach oben zeigte, befindet sich aus beruflichen Gründen noch bis Mitte August in San Antonio (USA). Da dem treffsicheren Third Baseman auch in der Verteidigung eine Schlüsselrolle zukommt, wiegt sein Ausfall doppelt schwer. „Wir haben Spieler, die in die Bresche springen können“, sagt Lauterns Trainer, dessen Team sich vor dem Gipfeltreffen fast von alleine aufstellt. Holley, Catcher Maxim Will und Outfielder Marco Volkert, stehen nicht zur Verfügung. Und hinter dem Einsatz von Benjamin Jung und Carlos Muniz steht noch ein großes Fragezeichen. Deshalb, und weil die Regionalliga-Mannschaft der Rheinhessen am Wochenende spielfrei hat, sieht Göring die Mainzer in der Favoritenrolle. „Mainz wird hier mit Spielern antreten, die auch schon eine Klasse höher zum Einsatz gekommen sind. Es würde mich auch nicht wundern, wenn der ein oder andere Spieler mit Zweitliga-Erfahrung im Kader steht“, erläutert Göring. „Wir müssen damit rechnen, dass wir es mit einem sehr schnellen und trickreichen Werfer zu tun bekommen werden. In den Spielen gegen Beckerich haben wir gezeigt, dass wir auch starke Pitcher schlagen können. Wenn wir defensiv gut stehen und offensiv schnell unseren Rhythmus finden, haben wir gute Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen.“ In Rückkehrer Michael Dross haben die Barbarossastädter wieder einen echten Allrounder in ihren Reihen. „Er ist ein sehr guter Schlagmann. Das gleiche gilt für Tim Herzhauser und Andreas Förster, die ihre Sache bislang sehr gut gemacht haben. Ein Spieler wie Frank Histing kann es an guten Tagen mit jeden Werfer in dieser Liga aufnehmen und auch die restlichen Spieler sind immer für eine Überraschung gut“, betont Göring. Mit einer Bilanz von sieben Siegen bei einer Niederlage führt Kaiserslautern die Tabelle gemeinsam mit den Mainzern (6:1) an. Bei vier noch ausstehenden Spielen, von denen eins das Rückspiel in Mainz ist, könnten die Bears mit einem Sieg am Sonntag einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Da das Saisonziel Aufstieg selbst im Fall einer Niederlage noch aus eigener Kraft zu erreichen wäre, lastet nicht der ganz große Druck auf der Heimmannschaft. „Wir wollen die restlichen vier Spiele gewinnen“, erteilt Göring Rechenspielchen dieser Art eine klare Absage. (kkm)

So spielen sie: Göring, Förster, S. Burgin, Herzhauser, Dross, Histing, Anderson, J. Berg, S. Berg, Muniz (?), Jung (?). 

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