Nach dem exzellenten Saisonstart mit acht Siegen in Folge

wollen die Kaiserslautern Bears morgen (12 Uhr und 15.30 Uhr) gegen die vom Abstieg bedrohten Speyer Turtles auf dem Gelände des VfR Kaiserslautern nachlegen und die Tabellenführung festigen.

 

Gemessen an den Hinspielergebnissen dürfen sich die Westpfälzer auf einen entspannten Nachmittag einstellen. Beim 13:3 und 17:1 machten die Lauterer mit ihrem Kotrahenten kurzen Prozess und fuhren zwei überzeugende Siege ein. Nachdem sich Titelverteidiger Mainz mit vier Niederlagen aus den ersten acht Spielen aus Kampf um die Meisterschaft bereits verabschiedet zu haben scheint, geht es für die Mannschaft von Spielertrainer Mike Göring nun in erster Linie darum, die ebenfalls noch ungeschlagenen Dudelange Red Sappers auf Distanz zu halten. Die Luxemburger haben deutlich gemacht, dass sie ein ernstzunehmender Rivale im Kampf um den Platz an der Sonne sind. Dass das direkte Duell der beiden Spitzenteams am vergangenen Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, sah man bei den Barbarossastädtern mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge: Einerseits hatte man nach den beiden deutlichen Siegen gegen Mainz zuvor viel Selbstvertrauen getankt und wäre mit breiter Brust beim Verfolger angetreten, andererseits hätte man ohne die drei schlagstarken US-Amerikaner Creighton Holley, Chris Holley und Dan Lensch auskommen müssen. Der Trip ins Nachbarland geriet ob der starken Regenfälle  zu einer morgendlichen Kaffeefahrt, denn die Nachricht vom Spielausfall ereilte die Lauterer erst kurz nachdem sie bereits die Grenze passiert hatten. Die Spieler nahmen es mit Humor und nutzen die Gelegenheit um die Wunschlisten der Daheimgebliebenen zu erfüllen, auf denen ganz oben vor allem raue Mengen Kaffee standen. Gegen Speyer stehen die Lauterer morgen vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe, die Turtles sind in Bestbesetzung aber nicht zu unterschätzen. In Tobias Adam und dem ehemaligen Lauterer Damian Kriebus verfügen sie über Werfer, die an guten Tagen jeden Gegner vor Probleme stellen können. Alles andere als die Siege Nummer neun und zehn wäre aus Sicht der Gastgeber dennoch eine große Enttäuschung. (kkm)  

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