Duell der Erzrivalen

Spiele zwischen den Mainz Athletics und den Kaiserslautern Bears zählen in der Baseball-Verbandsliga zu den absoluten Klassikern. Dass sich beide Mannschaften noch nie ganz grün waren, verleiht den Duellen einen besonderen Reiz. Nach den beiden deutlichen Erfolgen in der Hinrunde wollen die Westpfälzer am Sonntag nachlegen und ihre Serie auf 14 Siege in Folge ausbauen.    

 

„Mainz wollte das Spiel verlegen, weil ihre Bundesliga- und Zweitligamannschaft am Wochenende im Einsatz ist, aber da sind wir nicht drauf eingegangen. Wir spielen voll auf Sieg und können einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Wenn wir so schlagen wie die ganze Saison, ist auch es egal, wer bei Mainz auf dem Wurfhügel steht“, betont Lauterns Spielertrainer Mike Göring. Dass die Lauterer einer Spielverlegung nicht zugestimmt haben, ist in erster Linie den negativen Erfahrungen aus der vergangenen Spielzeit geschuldet, als man einer Verlegung zustimmte und sich „zum Dank“ im alles entscheidenden Spiel um die Meisterschaft einer mit zahlreichen Bundesligaspielern verstärkten Mainzer Mannschaft gegenüber sah, gegen die man letztlich klar den Kürzeren zog. „Wir haben gut trainiert. Bis auf Frank Histing, hinter dessen Einsatz noch ein großes Fragezeichen steht, können wir aus dem Vollen schöpfen und werden mit der gleichen Startformation antreten, wie bei den beiden Siegen gegen Dudelange. Es kann höchstens sein, dass wir in der Schlagreihenfolge die eine oder andere Änderung vornehmen, um noch produktiver zu sein. Mit zwei Siegen könnten wir ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung Verband setzen, der uns letztes Jahr das Aufstiegsrecht verwehrt hat. Sollte es uns abermals verboten werden, in der Regionalliga einen mobilen Wurfhügel zu benutzen, müssten wir umfangreiche und kostspielige Arbeiten an unserem Platz auf dem Gelände des VfR Kaiserslautern durchführen, was uns vor eine große Herausforderung stellen würde“, erläutert Göring, dessen Team seit dem Abstieg aus der dritthöchsten Spielklasse vor zwei Jahren insgesamt erst zwei Niederlagen hinnehmen musste. Eine weitere Saison in der Verbandsliga, die die Barbarossastädter in dieser Saison vom ersten Spieltag an fast nach Belieben dominieren, wäre aus sportlicher Sicht eine Katastrophe und den Leistungsträgern im Team nur schwer zu vermitteln. (kkm)      

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