Siegteilung bei den Mainz Athletics IV

Die Kaiserslautern Bears haben am Sonntag bei den Mainz Athletics IV eine Siegteilung erreicht. Trotz der ersten Niederlage nach zuvor dreizehn Siegen in Folge hielt sich die Enttäuschung bei den Westpfälzern, die die Verbandsliga-Tabelle nach wie vor mit großem Vorsprung anführen, in Grenzen.

 

„Wir hätten die Saison gerne ungeschlagen überstanden“, räumte Lauterns Spielertrainer Mike Göring ein, dessen Team am Sonntag (12 Uhr) auf dem Gelände des VfR Kaiserslautern die Meisterschaft mit einem Sieg gegen die Dudelange Red Sappers perfekt machen kann. Vor neun Jahren waren die Lauterer Bären schon einmal nah dran an einer perfekten Saison. Die einzige Niederlage setzte es gleich am ersten Spieltag gegen Mainz. Es folgten dreizehn Siege in Serie und am Ende der Saison stand der erste Titel in der höchsten südwestdeutschen Spielklasse zu Buche. Sechs Spieler aus der Meistermannschaft von 2005 stehen heute noch im Kader des ehemaligen Regionalligisten, der sich vor Saisonbeginn die Drittliga-Rückkehr zum Ziel gesetzt hat. Ob die Lauterer von ihrem Aufstiegsrecht, dass ihnen jetzt schon sicher ist, Gebrauch machen werden, steht noch nicht fest. „Wir müssten wohl einiges investieren“, stellt Göring klar. Neben deutlich höheren Ligagebühren beträfe dies vor allem Investitionen am Platz, der in der aktuellen Form nicht regionalligatauglich ist. „Der Verband hat die Kriterien vor zwei Jahren noch einmal deutlich verschärft, weshalb wir von unserem Aufstiegsrecht nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr keinen Gebrauch machen konnten. Dass wir sportlich das Zeug dazu haben, steht außer Frage“, betont Lauterns Trainer, dessen Team seit dem Abstieg aus der dritten Liga in zwei Jahren bislang erst dreimal als Verlierer vom Platz ging. Gegner wie Speyer, Bad Kreuznach stellen für die mit zahlreichen US-Amerikanern gespickten Lauterer sportlich schon lange keine Herausforderung mehr da. Anders verhält es sich da schon mit dem Erzrivalen aus Mainz, der der Siegesserie am Sonntag mit 9:2 ein Ende setzte. Nachdem die mit großen Erwartungen in die Saison gestarteten Rheinhessen das erste Spiel mit 5:11 verloren hatten, schwangen sie sich im zweiten Spiel des Tages zu ihrer bislang besten Saisonleistung auf. „Im zweiten Spiel ist viel zusammengekommen. Wir haben schlecht geschlagen und mussten einige Entscheidung hinnehmen, die aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar waren“, merkte Göring mit Blick auf den Mann hinter der Platte an, der einen schwarzen Tag erwischt hatte. Nachwuchs-Werfer Mike Burgin tat sich gegen die schlagstarken Landeshaupstädter schwer, gab bis zum dritten Abschnitt sieben Hits ab und ließ fünf Punkte zu. „Mike hat seine Sache ordentlich gemacht, hatte jedoch Pech, dass der Umpire viele Strikes nicht gegeben hat“, stellte Göring klar. Auch der für Burgin in die Partie gekommene Alex Torres hatte einen schweren Stand und ließ bis zum Ende des Spiels vier weitere Punkte zu. Besser hatten es die Bears im ersten Spiel gemacht, dass sie von Beginn an dominierten. Ein Punkt im Nachschlagen bewahrte die Platzherren beim Stand von 1:11 vor einer vorzeitigen Niederlage. Micah Begeley, Chris Holley und Eigengewächs Andreas Förster (je 3/5) zeichneten gemeinsam für neun der 14 Hits verantwortlich, die den Bears den 13. Sieg in Folge beschwerten. Das Ende der Serie, konnte das Trio aber nicht verhindern. (kkm)

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